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KarriereCenter Bau

Das KarriereCenter bautec | Halle 5.2

Ihre Plattform für Ausbildung, Studium und Weiterbildung in der Bau- und Gebäudetechnikbranche

Ein wichtiger Bestandteil der bautec ist das KarriereCenter: in einer eigenen Halle präsentieren sich die Branchen, um Interesse bei Nachwuchskräften zu wecken und diesen einen Einblick in die Karrierewege und –möglichkeiten der Branchen zu bieten.

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Aus der Idee, allen Branchenpartnern eine Präsentationsmöglichkeit zu bieten, wurde in Zusammenarbeit mit dem BERUFSFÖRDERUNGSWERK der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg gGmbH sowie der Knobelsdorff-Schule Oberstufenzentrum Bautechnik I zur bautec 2020 ein neues Konzept erarbeitet.


Anders als bei Fachmessen standen nicht einzelne Unternehmen oder Institutionen im Mittelpunkt, sondern der jeweilige Bereich, das Gewerk. Die Präsentation erfolgte von den Partnern gemeinsam, Auszubildende stellten ihre Aufgaben praktisch vor und forderten zum Mitmachen auf: ob Rohrleitungs-, Kanal- und Straßenbau, Trockenbau, Stuckateure, Maler, Fliesenleger, Sanitär-, Heizungs- und Klimafachleute, Tischler, Metallbauer, Gerüstbauer, Industriekletterer, Hochschulen u.a.m.


Es gab viel zu sehen, zu testen und natürlich ein großes Angebot an attraktiven Praktikums- und Ausbildungsplätzen ebenso wie Weiterbildungs- und Jobangebote für Studierende und Fachbesucher.


Einen Überblick über die Bauberufe, die im KarriereCenter bautec 2020 präsentiert werden und die jeweiligen Anbieter finden Sie hier: Bauberufe A-Z (PDF, 150,4 MB)

Bauberufe A-Z

Anlagenmechaniker/in für Rohrsystemtechnik

Bevor Erdgas und Trinkwasser in Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden, Betrieben oder Industrieanlagen ankommt, müssen umfangreiche Rohrsysteme gebaut und betrieben werden. Anlagenmechaniker/innen für Rohrsystemtechnik planen und installieren komplexe Rohrsysteme. Dafür fertigen sie Bauteile und montieren sie zu Baugruppen, Apparaten, Rohrleitungssystemen und Industrieanlagen. Sie halten die Systeme auch instand, erweitern sie oder bauen sie um.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Netzmonteur/in, Netzmeister/in, Industriemeister/in Fachrichtung Metall


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Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) planen und installieren komplexe Anlagen und Systeme in der Versorgungs-technik von Gebäuden. Sie warten diese auch und setzen sie instand. Sie arbeiten überwiegend in Installationsbetrieben der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und sind an den verschiedensten Einsatzorten tätig – vor allem auf Baustellen, in Wohn- und Betriebsgebäuden sowie in Werkstätten. Der Service vor Ort beim Kunden bildet einen weiteren Schwerpunkt.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Installateur- und Heizungsbaumeister/in, Techniker/in Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Studium


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Architekt (B.A. Architektur)

Wer sich für die Gestaltung unseres Lebensraumes durch das Bauen und Erhalten von Wohnhäusern, öffentlichen und privaten Gebäuden interessiert, kann sich überlegen, Architektur zu studieren. Architekt/innen müssen konstruktiv-technische und ästhetische Aspekte ebenso in ihre Arbeit einfließen lassen wie soziale, ökonomische und ökologische Fragen. Im Studium ist nicht eine bestimmte Menge an Einzelwissen gefragt, sondern methodisches Vorgehen, das alle Aspekte in einer stimmigen Lösung integriert. Das Bachelor-Studienfach Architektur vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Gebäude-, Stadt- und Landschaftsplanung, Architekturgeschichte und -theorie sowie in Entwurf, Konstruktion und Bautechnik. Architektur kann man auch im Rahmen von dualen Studiengängen und mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur studieren.

Regelstudienzeit: 6–10 Semester

Weiterbildung: Spezialisierungen für Schallschutz, Projektmanagement, Brandschutz, Öffentliches Baurecht u. v. m.


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Ausbaufacharbeiter/in

Beim Ausbau von Gebäuden werden Profis benötigt. Ausbaufacharbeiter/ innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt unterschiedliche Arbeiten aus: Sie stellen Estriche her und bringen sie ein, verlegen Beläge aus Platten, Bahnen und Laminat oder verputzen Wände und Decken. Sie ziehen Zwischenwände aus Metallprofilen und Gipsplatten ein, bauen Isolier- und Dämmstoffe ein oder stellen Dachgesimse und andere Holzkonstruktionen her. Zunächst richten sie jeweils die Baustelle ein, führen Messungen durch, bereiten die Ausbaumaterialien für den Einbau vor, übernehmen ggf. erforderliche Nachbesserungsarbeiten und sind auch für Transportarbeiten zuständig.

Ausbildungsdauer: 2–3 Jahre

Weiterbildung: Umschulung auf Schwerpunkt Trockenbau, Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten, Schwerpunkt Zimmerei; Geprüfte/r Polier/in, Geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in


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Baugeräteführer/in

Vom Minibagger bis zum Kran: Baugeräteführer/innen und Baumaschinist/ innen sind Fachleute für die Bedienung modernster Geräte im Hoch-, Tief- und Straßenbau sowie im Gartenbau. Moderne Maschinen ermöglichen schnelle, präzise Arbeit, zum Teil auch dank Laser- und GPS-Unterstützung. Wartung und kleinere Reparaturen müssen erledigt werden. Hohes technisches Verständnis ist daher Voraussetzung für diesen Beruf. Die Arbeit findet meist auf Baustellen statt. Hier geht es um die Vorbereitung und Durchführung der Bauarbeiten sowie die Wartung und Reparatur der Baugeräte. Aber auch die Planung anhand von Skizzen, das Einrichten, Sichern, Verladen und Bedienen und das Umrüsten der Baugebiete gehören dazu.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Baumaschinenmeister/in


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Bauingenieur/in (B. Eng. Bauingenieurwesen)

Häuser, Brücken, Verkehrswege, Versorgungs- und Entsorgungskonzepte sowie die zugehörigen Bauwerke werden von studierten Bauingenieur/innen realisiert. Bauingenieure gestalten die Umwelt beim Stadtumbau und -rückbau, bei der Planung von Hochhäusern, der Konzeption von Wasserversorgungsanlagen oder der Konstruktion von Windenergieanlagen. Durch die energetische Sanierung von Wohn- und Bürogebäuden und im Anlagenbau unterstützen sie den Klimaschutz. Auch die Wasserversorgung, der sichere Umgang mit Abfällen und Altlasten, die CO2-arme Energieerzeugung und der Schutz vor Naturgewalten durch Deiche, Dämme und Gewässerausbau gehören zu den Aufgabenbereichen. Das Bachelor-Studium bietet Schwerpunkte wie Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft, Verkehrsplanung und Landverkehrswegebau, Baubetrieb, Baurecht, Baubetriebswirtschaft oder Baumanagement.

Regelstudienzeit: 6–8 Semester

Weiterbildung: M. Eng.


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Bauingenieur/in, Schwerpunkt Energiesystemtechnik (B. Eng. Energiesystemtechnik )

Mit der zunehmenden Technisierung steigt der Bedarf an Energie. Neue Lösungen sind gefragt, bei denen regenerative Energieträger eine wichtige Rolle spielen. Um integrative Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen, werden Ingenieure benötigt, die die Welt der konventionellen Energieversorgung kennen und mit den Möglichkeiten regenerativer Energien umgehen können. In einer praxisnahen ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung werden Kenntnisse über erneuerbare Energien und die Methoden zur Senkung des Energieverbrauchs vermittelt. Im Mittelpunkt des Studiums stehen das Entwerfen, Bauen und Betreiben von modernen Energiesystemen. Aktuelle Entwicklungen wie Kraft-Wärme-Kopplung, Solarenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Energiespeichersysteme bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt.

Regelstudienzeit: 7 Semester

Weiterbildung: M. Eng.


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Bauingenieur/in in Kombination mit der Ausbildung zum Trockenbaumonteur

Im Rahmen eines dualen Studiums kann der Beruf des Bauingenieurs auch in Kombination mit der Ausbildung zum/r Trockenbaumonteur/in erlernt werden. Dabei geht es um die Realisierung hochwertiger Ausbauten. Das Zeichnen von Bauplänen ist elementarer Bestandteil des Jobs, die dann in Einkaufspassagen, in Wohnungen und anderen Bereichen realisiert werden.


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Bauingenieur/in, Schwerpunkt Gebäudeenergie-und Gebäudeinformationstechnik (B. Eng. Gebäudeenergie- und Gebäudeinformationstechnik)

In Gebäuden verbreiten Verteilsysteme Wärme und Kälte in den Räumen. Leuchten sorgen für Helligkeit. Lüftungsanlagen regeln das Klima. Weil Gebäude 20 Prozent aller Treibhausgasemissionen verursachen, müssen diese Abläufe künftig effizienter gestaltet werden. Gebäudeenergie- und Gebäudeinformationstechniker/innen konzipieren die intelligenten, nachhaltigen Gebäude der Zukunft. Das Studium vermittelt, wie Energie und Ressourcen effizienter eingesetzt werden, wie smarte Lösungen zur Automatisierung und Überwachung integrieren werden können und wie Technik Lebensqualität und die Sicherheit verbessern kann. Das Studium beinhaltet daher neben Heizungstechnik, Klimatechnik, Sanitärtechnik und Elektro-, Mess- und Regelungstechnik auch die Energie- und Umwelttechnik.

Regelstudienzeit: 6–7 Semester

Weiterbildung: M. Eng.


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Bauingenieur/in, Schwerpunkt Infrastruktursysteme (B. Eng. Infrastruktursysteme)

Urbanisierung – Klimawandel – Umweltschutz: Viele Zukunftsthemen sind mit der Entwicklung unserer Infrastruktur verbunden. Bauingenieur/innen sind für die Planung und den Bau von Straßen, Schienen, Wasserwegen und Wasserspeichern zuständig. Sie suchen innovative Lösungen für neue Mobilitätskonzepte – oder planen die Wasser- und Energieversorgung eines Neubaugebietes. Dabei nutzen sie digitale Planungstools. Im Idealfall ist die Wechselbeziehung der Bereiche so verzahnt, dass alles reibungslos funktioniert. Das Bachelor-Studium vermittelt zunächst allgemeine Grundlagen wie Technisches Zeichnen oder Vermessungskunde. Hinzu kommen spezifische Kenntnisse zu Bau/Ingenieurbau, Infrastruktur sowie Baumanagement und Recht. Ziel ist die Fähigkeit, die Infrastruktur der Zukunft mitentwickeln zu können.

Regelstudienzeit: 6–7 Semester

Weiterbildung: M. Eng.


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Bauingenieur/in, Schwerpunkt Siedlungswirtschaft (B. Eng. Siedlungswasserwirtschaft)

Von den antiken römischen Aquädukten bis zur modernen Wasseraufbereitung: Seit Jahrtausenden werden Anlagen zur Wasserversorgung gebaut. Die Behandlung des Abwassers, der Schutz des Grundwassers und der Gewässer gehören heute untrennbar dazu. Ob unterirdische Kanalisationsnetze, Kläranlagen oder Wasserwerke – ohne Bauingenieur/innen im Fachbereich Siedlungswirtschaft sind Bau und Betrieb solcher Anlagen nicht mehr möglich. Das Bachelor-Studium vermittelt dafür zunächst allgemeine Grundlagen wie Technisches Zeichnen oder Vermessungskunde. Hinzu kommen spezifische Kenntnisse zu Bau/Ingenieurbau, Infrastruktur/Wasserwesen sowie Baumanagement und Recht. Ziel ist es, echte Profis für Schmutz- und Niederschlagwasser, Aufbereitung und Wiederverwertung auszubilden.

Regelstudienzeit: 8 Semester

Weiterbildung: M. Eng.


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Baustellenleiter/in, Vorarbeiter/in

Baustellenleiter/innen und Vorarbeiter/innen organisieren eine Baustelle in kleinen Teams. Sie sorgen für die korrekte Sicherung der Baustelle, die Sicherheit und planen, wer welche Arbeiten macht. Baustellenleiter/innen führen ein Bautagebuch, um den Bauablauf zu dokumentieren und den Überblick auf der Baustelle zu behalten. Bauleiter arbeiten für den Auftraggeber, aber auch für das beauftragte Bauunternehmen. Baustellenleiter/innen benötigen ein Studium im Bauingenieurwesen und arbeiten in unterschiedlichen Fachgebieten – etwa bei Bauunternehmen, Versorgungs- und Installationsfirmen, für die bautechnische Gesamtplanung bei Architektur- und Ingenieurbüros sowie bei Bauträgern. Vorarbeiter/innen sind die Truppenführer/innen eines Arbeitsteams und können aus allen Ausbildungsberufen am Bau entstammen.

Regelstudienzeit: 8 Semester

Weiterbildung: M. Eng.


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Beton- und Stahlbetonbauer/in

Beton kommt auf den unterschiedlichsten Baustellen für Neubau, Sanierung, Modernisierung und Ausbesserung zum Einsatz. Beton- und Stahlbetonbauer/innen stellen Betonelemente im Hoch- und Tiefbau her, sanieren sie, erstellen Schalungen für Beton- und Stahlbetonteile und fertigen Bewehrungen an. Ihre Arbeit wird bei Wohnhäusern, Industrieanlagen, Brücken, Treppen, Geschossdecken, Staudämmen oder Kraftwerken benötigt. Stahlkonstruktionen zurechtschneiden und miteinander verdrahten, Gerüste auf- und abbauen, gehört ebenso zum Job wie das Heben und Einsetzen von Betonbauteilen per Lastenkran. Die Ausbildung vermittelt außerdem, wie Dämmstoffe als Wärme- oder Schallschutz verbaut werden.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Hochbaufacharbeiter/in, Werkpolier/in, Maurer- und Betonbauermeister/in


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Betriebswirt/in, Schwerpunkt Immobilienwirtschaft (B.A. Immobilienwirtschaft)

Betriebswirt/innen im Tätigkeitsfeld Immobilienmanagement kümmern sich um Kauf, Verkauf und die Vermittlung von Gebäuden, Räumlichkeiten oder Grundstücken. Die Verwaltung, Vermarktung oder Bewirtschaftung von Immobilien gehören auch zu diesem Berufsfeld. Das Bachelor-Studium vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Betriebswirtschaftslehre, Immobilienmanagement sowie Bau- und Haustechnik und führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Auch ein duales Studium oder ein Fernstudium sind möglich. Spezialisierungen sind möglich, etwa in Bautechnik, Gewerbe- und Wohnimmobilien, Bewertung, Rechnungslegung, Investmentmanagement, Recht, Steuern, Internationales Management oder Projektentwicklung im Kontext von Immobilien.

Regelstudienzeit: 6 Semester


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Betriebswirt/in, Schwerpunkt Industrie (B.A. BWL/ Industrie)

Die Digitalisierung macht auch vor der Industrie nicht halt – Industrie 4.0 ist das Stichwort. Industrieunternehmen müssen schnell und flexibel auf Innovationen und Veränderungen reagieren, denn nur so können sie konkurrenzfähig bleiben. Das Studium BWL/Industrie vereint wirtschafts-wissenschaftliche Grundlagen mit industriespezifischem Fachwissen, um später selbstständig Lösungen für ständig wechselnde Probleme entwickeln zu können. Über die betriebswirtschaftlichen Grundlagen hinaus vermittelt das Studium Kenntnisse in Organisation und Personal, Materialwirtschaft, Marketing, Vertriebsmanagement, Wirtschaftsrecht, Statistik und Sozial-kompetenz. Vertiefungsfächer konzentrieren sich auf spezifische Herausforderungen in der Industrie.

Regelstudienzeit: 6 Semester

Weiterbildung: M.A.


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Betriebswirt/in, Schwerpunkt Logistik (B.A. Logistik/ Supply-Chain-Management)

Das Bachelor-Studienfach Logistik/Supply-Chain-Management (manchmal heißt es auch Logistikmanagement) vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen in Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre und führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Logistik/Supply-Chain-Management kann man auch im Rahmen von Fernstudiengängen sowie dualen Studiengängen studieren. Zu den Studieninhalten gehören Grüne Logistik, Grundlagen des Logistikmanagements, Innovations- und Projektmanagement, Investition und Finanzierung, Lagerlogistik, Logistikcontrolling, Marketing, Rechnungs-wesen, Recht, Steuern, Statistik, Supply-Chain-Informationssysteme, Verkehrswirtschaft und Wirtschaftsmathematik.

Regelstudienzeit: 6–8 Semester

Weiterbildung: M.Sc. oder M.A.


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Betriebswirt/in, Schwerpunkt Sozialversicherung (B.A. Sozialversicherung)

Die Rahmenbedingungen für Sozialversicherungsleistungen stehen im Mittelpunkt dieses Bachelor-Studienfachs, das auch als duales Studium möglich ist. Betriebswirt/innen mit Schwerpunkt Sozialversicherung analysieren Leistungen und passen Konzepte, Abläufe und Aktivitäten an. In einzelnen Bereichen bearbeiten sie Versicherungsanträge und entscheiden über Leistungsansprüche. Darüber hinaus sorgen sie für die zeitgemäße Verwaltung des Sozialversicherungsträgers, eines Grundsatzreferats oder eines Funktionsbereichs, entwerfen Beratungskonzepte und erarbeiten Änderungen von Sozialversicherungskonzepten. Schließlich begleiten sie den Umsetzungsprozess, koordinieren Teilaufgaben und überwachen Zwischen-ziele. Sozialversicherungsbetriebswirt/innen pflegen auch Kontakte zu anderen Sozialversicherungsträgern bzw. -verbänden oder Aufsichts-behörden.

Regelstudienzeit: 6 Semester


  • BG Bau - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (duales Studium) | www.bgbau.de
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Brunnenbauer/in

Wasser ist ein kostbares Gut – wir nutzen es zum Trinken, Kochen oder Waschen. Auch die Industrie benötigt Wasser, etwa zum Kühlen von Motoren und Produktionsanlagen. Brunnenbauer/innen sind die Spezialisten für Brunnenbohrungen, Baugruben und Rohrleitungen. Mit geologischen Grundkenntnissen und Kennerblick können sie die Bodenbeschaffenheit klären und bestimmen, was für eine Bohrung benötigt wird. Wasservorräte werden mit modernen Geräten angezapft, die das Grundwasser vor Verschmutzung schützen. Brunnenbauer/innen bauen und sanieren Brunnen – meist bei Bauunternehmen des Tiefbaus und Spezialtiefbaus. Sie sind aber auch in der Erdöl- und Erdgasförderung oder im Maschinen- und Anlagenbau gefragt. Die Arbeit wird vorwiegend im Freien ausgeübt. Körperliche Fitness ist daher unverzichtbar.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, Polier/in, Meister/in


  • Berufsförderungswerk der Bauindustrie Berlin-Brandenburg e.V. | www.bfw-bb.de
  • Henning & Quade Berlin GmbH & Co. KG | www.hundq.de
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Dachdecker/in

Dachdecker/innen stellen Holzkonstruktionen für Dachstühle her. Sie decken und bekleiden Dach- und Wandflächen mit Dachplatten, -ziegeln, -steinen, Schindeln oder anderen Werkstoffen. Sie führen Abdichtungen an Dach- und Wandflächen, Balkonen und Bauwerken durch, stellen Unterkonstruktionen her und gestalten Gebäudeaußenwände mit vorgehängten Fassadenbekleidungen. Blitzschutzanlagen, Schneefangsysteme, Dachrinnen, Fallrohre, Dachflächenfenster, Lichtkuppeln, Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet. Dachdecker/innen unterstützen Eigentümer bei der energetischen Gebäudesanierung und führen entsprechende Maßnahmen wie den Einbau von Dämmschichten und Dampfsperrelementen durch. Auch Dachbegrünungen oder die Wartung und Instandhaltung von Dach- und Wandflächen gehören in vielen Fällen dazu.

Ausbildungsdauer: 2–3,5 Jahre

Weiterbildung: Kolonnenführer/in, Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik, Meister/in


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Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik

Die elektrotechnische Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden muss geplant werden, die Anlagen installiert. Elektroniker/innen Energie-und Gebäudetechnik montieren Beleuchtungs- und Kommunikationsanlagen oder elektronische Steuerungseinrichtungen, nehmen sie in Betrieb und warten bzw. reparieren sie. Sie sind in Handwerksbetrieben beschäftigt: bei technischen Gebäudeausrüstern, die elektrische Anlagen für Straßen, Eisenbahnen und Flughafenbetrieben installieren – oder auch Anlagen in Krankenhäusern und der Immobilienwirtschaft betreuen. Die Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen gehört ebenfalls zu diesem Beruf.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Elektrotechnikermeister/in, Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik (Schwerpunkt Energietechnik), Studium


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Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme

Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme planen zum Beispiel Änderungen bei Energieversorgungsanlagen und Versorgungssystemen. Steht eine Installation, ein Umbau oder eine größere Reparatur an, legen sie mit Nutzern oder Eigentümern die Anforderungen fest. Dabei konzipieren sie auch die Einbindung neuer Anlagenteile in bestehende Systeme. Sie errichten, erweitern und ändern die Systeme, bauen Geräte ein und nehmen Leistungen externer Dienstleister ab. Sie konfigurieren Teilsysteme und stellen Steuerungen ein. Sie kontrollieren die Funktionen und nehmen Systeme in Betrieb. Im laufenden Betrieb sorgen sie dafür, dass alles wie gewünscht funktioniert. In Leitzentralen verschaffen sich Elektroniker/innen einen Überblick über Einstellwerte bzw. Ausfälle.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Technische/r Fachwirt/in, Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik, Studium


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Facharbeiter/in im Hochbau

Hochbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten oder Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten aus. Sie verlegen Estriche und betonieren Wände, errichten Schalungen und stellen Stahlbewehrungen für Beton her.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Weiterbildung: Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Feuerungs- und Schornsteinbauer/in, Werkpolier/in im Hochbau, Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Bautechnik


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Fachinformatiker/in für Systemintegration

Die Digitalisierung ist in vollem Gang – dafür werden moderne Netzwerke benötigt. Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen und konfigurieren IT-Systeme aller Art. Bevor ein Netzwerk eingerichtet werden kann, analysieren sie die genauen Anforderungen an die IT-Infrastruktur und planen die Umsetzung. Für die heute immer öfter vernetzten Produktionsanlagen der Industrie erarbeiten sie Lösungs-konzepte, beraten interne und externe Anwender bei der Hardware-Auswahl und werten dafür die aktuelle, teils auch englischsprachige Fachliteratur aus. Sie richten die Systeme ein, betreiben und verwalten sie. Bei auftretenden Störungen grenzen sie Fehler systematisch ein und beheben sie. Systemdokumentationen und Nutzerschulungen ergänzen das berufliche Spektrum.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Softwareentwickler/in, IT-Projektkoordinator/in, Techniker/in, Fachwirt/in fü Computer-Management, Betriebswirt/in für Informationsverarbeitung.


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Fachkraft für Lagerlogistik

Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren an und prüfen anhand der Begleitpapiere deren Menge und Beschaffenheit. Sie organisieren die Entladung der Güter, sortieren diese, lagern sie sachgerecht und regulieren z. B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen Begleitpapiere. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Fracht. Darüber hinaus optimieren sie den innerbetrieblichen Informations- und Materialfluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Bezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Verkehrsfachwirt/in, Logistikmeister/in, Fachwirt/in für Hafenwirtschaft, Transport und Logistik, Fachwirt/in für den Bahnbetrieb


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Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrie-Service

Das öffentliche und private Abwasser- und Kanalsystem muss funktionieren. Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrie-Service kontrollieren z. B. die Abwasserkanäle auf Verunreinigungen oder undichte Stellen und erfassen Kanalschäden. Inspektionsfahrzeuge mit Spezialkameras und Dichtigkeitsprüfsysteme helfen dabei. Roboter dichten Schadstellen ab. Den Zustand dokumentieren sie mit Videoaufnahmen und übernehmen ggf. auch die Sanierung. Bei Bedarf steigen die Fachkräfte auch selbst in Schutzanzügen in die Kanalisation. Dort herrschen manchmal intensive Gerüche. Die Fachkräfte nehmen auch Wasserproben und analysieren im Labor, ob unerlaubte Abwässer eingeleitet wurden. Die Arbeit ist verantwortungsvoll: Fehler können erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen haben.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Techniker/in Umweltschutztechnik, Meister/in für Rohr-, Kanal- und Industrieservice, Meister/in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung


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Fachlagerist/in

Fachlagerist/innen beherrschen alle wichtigen Prozesse und Abläufe des Logistikbereiches: Sie nehmen Güter an, erfassen Sie per EDV und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie kommissionieren und lagern die Waren richtig, sorgen dafür, dass logistische Abläufe eingehalten werden, bringen Produkte mit Hilfe von Flurförderzeugen von A nach B oder leiten sie einem anderen Bestimmungsort im Betrieb zu. Auch die Kontrolle von Lagerbeständen ist Teil des beruflichen Spektrums. Die Ausbildung kann durch die darauf aufbauende Ausbildung Fachkraft für Lagerlogistik ergänzt werden.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Weiterbildung: Fachkraft für Lagerlogistik, Meister/in im Bereich Lagerwirtschaft, Studium Betriebswirt/in für Logistik


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Feinwerkmechaniker/in

Feinwerkmechaniker/innen fertigen Präzisionsbauteile für Wissenschaft, Forschung und den Maschinenbau und montieren sie zu funktionsfähigen Einheiten. Häufig verwenden sie dazu computergesteuerte Werkzeugmaschinen. Einige Arbeiten werden aber auch manuell ausgeführt. Arbeitsabläufe müssen geplant, Werkzeugmaschinen eingerichtet, CNC Bearbeitungszentren programmiert werden. In der dualen Ausbildung erfolgt nach Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres eine Entscheidung zwischen vier möglichen Fachrichtungen: Maschinenbau, Feinmechanik, Werkzeugbau oder Zerspanungstechnik. Räumliches Vorstellungsvermögen und gute Mathematikkenntnisse sind in diesem Beruf wichtig, da viele Längen, Größen und Flächen berechnet werden müssen.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Fachkaufmann/-frau in der Handwerkswirtschaft, Meister/in, Konstruktionstechnik-Studium


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Fliesen-, Platten-, Mosaikleger/in

In diesem Beruf werden Wände, Böden und Fassaden mit Plattenbelägen aus Keramik, Glas und Natur- oder Kunststeinen verkleidet. Fliesen, Platten und Mosaike sind überall dort zu finden, wo eine schnelle und einfache Reinigung erforderlich ist – etwa in Küchen und Nassbereichen wie Badezimmern oder Schwimmbädern. Auch in Labors, Krankenhäusern und bei der Nahrungsmittelherstellung sind geflieste Wände und Böden vorgeschrieben. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen sind im Wohnungs- und Industriebau sowie in öffentlichen Gebäuden tätig. Auf Balkonen, Terrassen, in Hallen, Laboren und sanitären Anlagen verlegen sie neben keramischen Fliesen auch Marmor und Granit und arbeiten mit Estrich. An Bahnsteigen, Bushaltestellen oder Flughafenterminals verlegen sie keramische Blindenleitsysteme, um die Orientierung im Raum zu erleichtern.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Techniker/in, Polier/in, Meister/in, Meisterstudium, Studium


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Geomatiker/in

Wer gerne geografische Daten erfassen und verarbeiten, Gebiete und Gegenden vermessen, Daten archivieren sowie Pläne und Karten erstellen möchte, liegt mit diesem Beruf richtig. Geomatiker/innen erheben und verarbeiten Geodaten. Sie organisieren die Geodaten mit eigenen Vermessungen oder beziehen geografische Informationen von anderen Anbietern. Mit spezieller Software verarbeiten sie Daten zu Karten und Grafiken, 3D-Darstellungen und multimedialen Anwendungen. Besondere Eigenschaften räumlicher Gegebenheiten werden hervorgehoben, Veränderungsprozesse modelliert und Pläne visualisiert. Geomatiker/innen beraten ihre Kunden hinsichtlich der benötigten Menge und Art der Daten, der optimalen Darstellung und der Schlussfolgerungen, die sich daraus etwa für die Standortplanung gezogen werden sollten.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Techniker/in für Geologietechnik, Techniker/in für Vermessungstechnik, Studium


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Gerüstbauer/in

Vom Reihenhaus bis zum Kirchturm: Ohne Gerüst kann nicht gebaut, saniert oder renoviert werden. Gerüstbauer/innen errichten sichere Arbeitsplätze für andere Handwerker, manchmal in schwindelerregenden Höhen. Die verschiedenen Einsatzbereiche – Wohn- und Bürogebäuden, Kirchen, Brücken, Industrieanlagen oder Events – machen den Job besonders abwechslungsreich. Jede Einrüstung muss maßgeschneidert und sicher sein. Selbstverständlich ist körperliche Fitness gefragt. Kraft allein macht aber keinen guten Gerüstbauer aus, Köpfchen und Geschick sind ebenso wichtig, zum Beispiel ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie Mathekenntnisse. Die Ausbildung ist ohne Schulabschluss möglich. Einfach ist sie deswegen aber nicht. Im Vergleich zu anderen Handwerksberufen verdienen Auszubildende im Gerüstbau überdurchschnittlich.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Montageleiter/in, Kolonnenführer/in, Meister/in


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Hochbaufachwerker/in, Schwerpunkt Maurerarbeiten

Hochbaufachwerker mit dem Schwerpunkt Maurerarbeiten können ihren Beruf sowohl im Neubau als auch in den Bereichen Modernisierung, Instandsetzung und Sanierung ausüben. Sie arbeiten sowohl im Wohnungsbau, im öffentlichen Bau als auch im Gewerbe- und Industriebau. Hochbaufachwerker stellen Mörtel- und Betonmischungen her, können Baugeräte und Maschinen handhaben sowie einfache Baukörper aus künstlichen Steinen und Trennwänden herstellen. Sie verfügen auch über Grundkenntnisse im Schalungs- und Bewehrungsbau. Ihre Arbeit findet vorwiegend im Freien statt.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Ausbildung zum/zur Hochbaufacharbeiter/in, die Ausbildung zum/zur Hochbaufachwerker/in wird als 1. Lehrjahr anerkannt


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Holz- und Bautenschützer/in

Holz- und Bautenschützer/innen beheben Schäden an Gebäuden und Gebäudeteilen aufgrund von Durchfeuchtung, Pilz- oder Insektenbefall. Dazu dichten sie Bauwerke ab, schützen die Oberflächen an Boden- und Wandflächen und führen vorbeugende Maßnahmen durch. Sie trocknen durchfeuchtete Bauwerke, bereiten Sanierungsbereiche vor, tauschen Mauerteile aus und ersetzen den Putz. Zunächst werden Art, Umfang und Ursache eines Schadens geprüft, anschließend die passenden Maßnahmen ergriffen. Der Arbeitsauftrag wird geplant, der Arbeitsplatz vor Ort eingerichtet und gesichert. Selbstverständlich dokumentieren Holz- und Bautenschützer/innen die Arbeiten ebenso wie die eingesetzten Materialien und Verfahren.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Meister/in, Studium Bauingenieurwesen


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Industriekaufmann/frau

Industriekaufleute befassen sich in allen Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen. In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und -lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, ist im Verkauf gefragt. Außerdem erarbeiten sie Marketingstrategien. Wenn sie im Rechnungswesen und der Finanzwirtschaft tätig sind, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Bedarf an Mitarbeitern, wirken bei der Personalauswahl mit und planen den Personaleinsatz.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in, Fachkaufmann/frau IHK, Bilanzbuchhalter/in, Studium der Wirtschaftswissenschaften


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Industriekletterer/in

Industriekletter/innen sind gefragte Profis. Sie führen Arbeiten in großen Höhen oder an schwer zugänglichen Orten au und sind dabei in der Regel nur mit Seilen gesichert. Körperliche Fitness ist also zwingende Voraussetzung für diesen Beruf. Unternehmen, die gerüstlose Höhenarbeiten erledigen, Windkraftanlagen montieren und warten oder Fassaden reinigen, sind die Arbeitgeber dieser Berufssparte. Industriekletter/innen prüfen und reparieren Taubenabwehrnetze, führen Arbeiten an Industrieschornsteinen, Funkmasten oder Seilbahnen aus, warten und reparieren Rotorblätter von Windrädern, führen Baumschnitte durch, wirken mit beim Aufbau von Kulturveranstaltungen und werden bei Rettungsaktionen eingesetzt. Auch Großplakatierungen, Kletter-Events für Kinder oder Seminare für Sportkletterer können zu ihrem Aufgabenbereich gehören.


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Ingenieur/in Tiefbau

Ingenieur/innen im Tiefbau betreuen Bauprojekte im Kanal- und Rohrleitungsbau bis zur Inbetriebnahme und übernehmen die Kontrolle über Kosten und Termine. Sie sorgen dafür, dass geplante Budgets eingehalten werden und haben in der Regel einen direkten Draht zur Geschäftsleitung. In diesem Beruf geht es vor allem darum, den Bauablauf zu optimieren und die Ausführungsqualität sicherzustellen.


TRP Bau GmbH (duales Studium) | www.trp-bau.de

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Kanalbauer/in

Kanalbauer/innen verlegen Rohre und Grundleitungen, errichten Abwasserleitungen, und Abwassersysteme – vom kleinen Hausanschluss bis hin zu großen Abwassersammlern. In die Baugrube bauen sie Absicherungen ein und steifen sie ein. Moderne Laser- und Nivelliertechnik, Sondierungs-geräte, Bagger etc. unterstützen die Arbeit. Dabei werden Rohre aus Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall verlegt. Zunächst wird die Arbeitsstrecke vermessen und die Baustelle gesichert. Anschließend werden Schächte und Gräben ausgehoben, trockengelegt und abgesichert – etwa mit Kanaldielen oder Spundwandprofilen. Anschließend verlegen Kanalbauer/innen die Rohre und überprüfen ihre Dichtheit, damit keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Außerdem halten sie die Einrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Vorarbeiter/in, Techniker/in, Polier/in, Industriemeister/in Fachrichtung Leitungsbau, Studium Bauingenieurwesen


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Kaufmann/frau für Büromanagement

Kaufleute für Büromanagement organisieren und bearbeiten bürowirtschaftliche Aufgaben und erledigen kaufmännische Tätigkeiten wie Auftragsbearbeitung, Beschaffung, Rechnungswesen, Marketing und Personalverwaltung. Sie erledigen den Schriftverkehr, entwerfen Präsentationen, beschaffen Büromaterial, planen und überwachen Termine, bereiten Sitzungen vor und organisieren Dienstreisen. Sie unterstützen auch die Personaleinsatzplanung und kaufen externe Dienstleistungen ein. Zudem betreuen sie Kunden, wirken an der Auftragsabwicklung mit, schreiben Rechnungen und überwachen den Zahlungseingang. Im öffentlichen Dienst unterstützen sie Bürger/innen bei Anträgen, klären Anliegen und Zuständigkeiten und wirken an der Aufstellung des Haushalts- oder Wirtschaftsplanes mit.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Fachwirt/in oder Bilanzbuchhalter/in, Studium


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Klempner/in (Bauklempnerei, Blechver- und -bearbeitung, Fassadenbekleidung, Regenfallrohre, Blechdächer etc.)

Klempner/innen stellen Blechbauteile für Hausdächer und Fassaden her, montieren sie vor Ort und warten bzw. reparieren sie. Dazu gehören Regenabflussrohre und Fensterbänke, aber auch Balkon-, Fassaden- und Dachverkleidungen. Nach den Vorgaben von Architekten und Bauherren stellen sie die Bauteile durch Biegen, Falzen, Schneiden und Löten her oder bringen vorgefertigte Blechteile in die passende Form. Sie fertigen auch Blechverkleidungen für isolierte Rohrleitungen und Behälter und installieren lufttechnische Anlagen, Solarkollektoren, Schneefang- oder Vogelabwehrsysteme sowie Blitzschutzableitungen.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Klempnermeister/in, Techniker/in, Studium


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Land- und Baumaschinen-Mechatroniker/in

Die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen, Maschinen, Anlagen und Geräten in der Land-, Forst- und Bauwirtschaft stehen im Zentrum dieses Berufes. Land- und Baumaschinen-Mechatroniker/innen halten Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen instand. Sie erstellen Fehler- und Störungs-diagnosen in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen, ermitteln Störungsursachen und beheben Mängel. Sie demontieren bzw. montieren Bauteile und Baugruppen, bearbeiten Werkstücke manuell oder maschinell und führen Schweißarbeiten aus. Sie führen Abgasuntersuchungen durch und stellen fahrzeugelektrische Stromanschlüsse her. Sie installieren Anlagen (z.B. Melkanlagen), nehmen sie in Betrieb, testen sie und weisen die Betreiber ein. Außerdem rüsten sie land- und bauwirtschaftliche Fahrzeuge oder Maschinen mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Industriemeister/in Mechatronik, Studium Maschinenbau


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Maler/in und Lackierer/in

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung behandeln Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden sowie die Oberflächen von Objekten aus verschiedenen Materialien. Im Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung bereiten sie die Untergründe vor, bessern Putzschäden aus tätig und beschichten Flächen. Mit unterschiedlichen Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen gestalten sie Räume. Durch den Einbau von Dämmstoffen und Wärmedämm-Verbundsystemen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung. Sie schützen Holz und Holzwerkstoffe wie Fenster, Türen und Zäune mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Meister/in, Staatlich geprüfte/r Techniker/in in den Fachrichtungen Anwendungstechnik, Gestaltung und Betriebswirtschaft


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Maurer/in

In einem der ältesten Bauberufe erstellen Maurer/innen Fundamente, Mauerwerk und Putze. Im Bau-Team haben sie eine Schlüsselstellung. Maurer/innen verbinden Steine zu Mauern, Bögen und Gewölben. Sie bauen Treppen, setzen Fenster- und Türstürze ein, montieren und verputzen. Dafür bringen sie Putze im Innen- und Außenbereich an und bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Schall- und Brandschutz ein. Auch Betonplatten, Wandelemente und andere vorgefertigte Bauteile werden verarbeitet. Die Bauwerkserhaltung ist ein weiteres Aufgabengebiet. Handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen und technische Neigungen sind für Maurer/innen unverzichtbar. Arbeitsplätze gibt es vor allem bei Hochbauunternehmen, Betonbaufirmen, Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen oder im Fertighausbau.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Maurer- und Betonbauermeister/in, Techniker/in Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau, Studium


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Mechatroniker/in für Kältetechnik

Mechatroniker/innen für Kältetechnik planen und montieren Anlagen und Systeme der Kälte- und Klimatechnik einschließlich der elektrotechnischen und elektronischen Bauteile. Sie warten die Anlagen und bauen sie bei Bedarf um. Mechatroniker/innen für Kältetechnik stellen die Komponenten für Kälte- und Klimaanlagen zusammen und montieren einzelne Anlagenteile in der Werkstatt vor. Dazu gehören z.B. mechanische, elektronische und elektrotechnische Bauteile. Beim Kunden bauen sie die Anlagen dann ein, verlegen Rohre, ummanteln sie mit dämmenden Materialien, installieren elektrische Anschlüsse und programmieren die Steuerungs- und Regelungseinrichtungen. Nach der Montage überprüfen Mechatroniker/ innen für Kältetechnik die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Anlagen, nehmen sie in Betrieb und weisen die Kunden in die Bedienung ein. Außerdem warten und reparieren sie die Anlagen.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Meister/in, Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Studium


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Metallbauer/in

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik fertigen und montieren Fassadenelemente, Überdachungen, Türen, Tore, Fenster oder Schutzgitter aus Metall, meist aus Stahl oder Aluminium. Häufig stellen sie auf Grundlage technischer Zeichnungen individuelle Einzelstücke nach Kundenwunsch her. Dafür be- und verarbeiten sie mit der Hand oder mit Maschinen unterschiedliche Metalle. Sie reißen Metallplatten, -rohre oder -profile an, bohren und sägen sie zu biegen sie und formen sie um. Dann schweißen, nieten oder schrauben sie die einzelnen Bauteile zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen sie auch Schließ- und Sicherheitsanlagen ein und installieren z.B. mechanische, hydraulische und elektrische Antriebe für automatische Tor- oder Sonnenschutzanlagen. Außerdem warten sie ihre Produkte und halten sie instand.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Betriebswirt/in, Fachwirt/in, Techniker/in, Meister/in, Studium


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Ofen- u. Luftheizungsbauer/in

Ofen- und Luftheizungsbauer/innen planen, erstellen, montieren und installieren Kachelöfen, Backöfen, Kamine, Warmluftzentralheizungen, Elektrospeicherheizungen, Be- und Entlüftungsanlagen, Öl-, Gas- und Feststoffbrenner, zentrale Heizölanlagen und mehr. Sie fertigen in der Werkstatt die Anlagenteile und sorgen dafür, dass beim Kunden vor Ort alles reibungslos funktioniert. Industriell gefertigte Feuerstätten schließen sie an Schornsteine und Versorgungssysteme an. Ofen- und Luftheizungs-bauer/ innen bringen auch Rohrleitungen an, installieren elektrische Baugruppen sowie Regel-, Steuer-, Sicherheits- und Überwachungs-einrichtungen. Sie übergeben die Anlage und weisen den Kunden in die Bedienung ein. Auch Kundendienst, Inspektionen und Instandhaltungsarbeiten gehören zum Aufgabengebiet.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Fachkaufmann/frau in der Handwerkswirtschaft, Meister/in, Studium Versorgungstechnik


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Pflasterer/in

Pflasterer/innen gestalten Verkehrsflächen, Plätze, Gehsteige, Fußgängerübergänge, Hauseinfahrten, Wassergräben und vieles mehr. Dafür verlegen und setzen sie Groß-, Klein-, Mosaik- und Verbundsteinpflaster, meist aus Natur- und Betonstein. Zunächst bereiten sie das Gelände vor. Anschließend setzen sie die Steine bzw. Platten, behauen sie bei Bedarf mit dem Fäustel oder Spalthammer und fixieren sie mit dem Pflasterhammer. Als Kleinpflasterer stellen sie Muster her. Für Rest- und Randflächen schneiden sie Steine oder Platten zu. Sie füllen die Fugen mit Sand oder Zementschlamm und verfestigen die Fläche mit dem Flächenrüttler. Pflasterer und Pflasterinnen bepflastern auch Böschungen oder verlegen Wildpflaster an Flüssen und Bächen. Voraussetzung für den Beruf ist in der Regel eine Ausbildung im Straßen-, Garten- und Landschafts- oder Tiefbau.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre


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Rohrleitungsbauer/in

Rohrleitungsbauer/innen erstellen Leitungssysteme und Druckleitungen aus verschiedenen Werkstoffen für die Öl-, Gas und Wasserversorgung. Dafür verwenden sie modernste Technik: Vortriebsgeräte, Anbohr- und Blasensetzgeräte, Nivellier- und Lasertechnik, Bohrgeräte etc. Bevor die Rohre verlegt werden, müssen Gräben ausgeschachtet und abgesichert werden. Meist kommen Normrohre zum Einsatz, ergänzt um Einzelstücke wie Abzweige oder Biegungen, die in der Werkstatt selbst hergestellt werden. In der Baugrube werden die Rohrteile zu einer belastbaren und dichten Leitung verbunden – je nach Material werden die Teile verschweißt, verklebt oder verschraubt. Auch Absperrschieber und Messvorrichtungen werden eingebaut. Rohrleitungsbauer/innen übernehmen auch Reparatur-und Wartungsarbeiten und schließen Haushalte ans Versorgungsnetz an.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, Techniker/in, Studium


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Schornsteinfeger/in

Schornsteinfeger/innen leisten einen wertvollen Beitrag für mehr Sicherheit und Umweltschutz. Sie kümmern sich bei Heizungs-, Abgas- und Lüftungsanlagen darum, dass alles nach bau- und umweltschutzrechtlichen Vorgaben errichtet ist, reinigen Feuerungsanlagen und entfernen Ablagerungen aus Lüftungsanlagen. Sie beraten ihre Kunden zu den Themen Energieeffizienz, Brandschutz und Klimaschutz. Das Aufgabengebiet ist vielfältig: Kehren von Schornsteinen, Überprüfung von Abgasanlagen, Reinigung von Feuerstätten, Überprüfung von gewerblichen Dunst-abzugsanlagen, Feuerungsanlagen, der Abgaswege von Gasfeuerstätten (Kohlenmonoxidgehalt), der Verbrennungsluftversorgung, feuerungs-technische Messungen, Bestimmung des Abgasverlustes und Beratung zur Energieeinsparung.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Meister/in, bevollmächtigte/r Bezirksschornsteinfeger/in


Schornsteinfeger Innung in Berlin | www.schornsteinfeger-berlin.de

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Sozialversicherungsfachangestellte/r (Allgemeine Krankenversicherung)

Beraten, helfen, betreuen: Sozialversicherungsfachangestellte sind Ansprechpartner nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit. Als Bindeglied zwischen Verletzten, Erkrankten und Ärzten steuern sie den Ablauf der medizinischen Behandlung und berechnen die Leistungen. Sie klären Versicherungsverhältnisse, prüfen Ansprüche und beraten die Versicherten – zur finanziellen Absicherung, zur Mitgliedschaft, zu Leistungen, individuellen Mehrleistungen und Zusatzangeboten. Zudem sind sie in der Neukundengewinnung tätig. Sie kooperieren mit Ärzten, Kranken-häusern, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen, Apotheken und Pflegediensten, kümmern sich um die EDV-gestützte Berechnung und Einziehung von Beiträgen und beraten Firmen zur Sozialversicherung.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Krankenkassenfachwirt/in, Betriebswirt/in für Krankenkassen, Studium


BG Bau - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft | www.bgbau.de

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Spezialtiefbauer/in

Spezialtiefbauer/innen schaffen die Voraussetzungen für große Bauvorhaben: Sie bauen Fundamente, Verankerungen, sichern Baugruben und sind auf wechselnden Baustellen, teilweise auch im Ausland, bei Bauunternehmen im Tiefbau sowie Brücken- und Tunnelbau beschäftigt. Komplexe Zeichnungen sind Grundlage der Arbeitsaufgaben. Beim Bau von Brückenfundamenten arbeiten sie häufig unter der Wasseroberfläche, in Tunnelbaumaschinen oft auch im Überdruckluftbereich. Mittels Bohrungen entnehmen sie Bodenproben, analysieren sie und planen die weitere Arbeit entsprechend der Ergebnisse. Auch der Brunnenbau zur Grundwasser-gewinnung kann ein Einsatzgebiet sein. Die künftigen Fachkräfte sollten in jedem Fall ein tiefes technisches Verständnis mitbringen – ebenso sind körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit in diesem Job besonders gefragt.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Spezialisierungen, Polier/in, Techniker/in Fachrichtung Bautechnik, Studium


  • Berufsförderungswerk der Bauindustrie Berlin-Brandenburg e.V. | www.bfw-bb.de
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Straßenbauer/in

Die Spezialisten für Bau und Instandhaltung pflastern, verlegen oder asphaltieren. Straßenbauer/innen stellen den Unterbau und den Belag von Straßen, Wegen, Parkplätze, Brücken, Flugplätze, Fußgängerzonen, Gleisanlagen, Autobahnen und Plätzen her. Ihre Materialien sind Natursteine, künstliche Steine, Beton und Asphalt. Die Resultate der Arbeit müssen stärksten Belastungen standhalten. Dafür bedienen sie schwere Maschinen und mordernste Technik. Der Umweltschutz spielt eine große Rolle. So werden Baustoffen recycelt und Anpflanzungen um gebaute Anlagen angelegt. Straßenbauer/innen führen auch Pflasterarbeiten aus, stellen Randbefestigungen, Böschungen sowie Entwässerungsgräben her und übernehmen auch Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten an Wegen und Straßen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Spezialisierung, Werkpolier/in im Tiefbau, Polier/in, Straßenbauermeister/in, Studium


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Stuckateur/in

Der wichtigste Stoff der Stuckateur/innen ist Gips – damit stellen sie vor Ort Stuck her oder montieren vorgefertigte Stuckteile wie Gesimse, Rosetten oder Säulenkapitelle. Sämtliche Putzarbeiten im Innen- und Außenbereich gehören zum Berufsbild, ebenso das Erstellen von Leichtbauwänden und abgehängten Decken aus Gipskartonbauplatten oder Rabitz. Stuckateur/ innen verputzen Rohbauten, integrieren Lichtquellen, Rollläden und Belüftungseinrichtungen. Sie montieren Fertigteildecken und -wände sowie Fassadenverkleidungen und bringen Dämmmaterialien zum Schallschutz oder zur Wärmedämmung an. Außerdem gestalten sie historische Fassaden und schmückende Stuckaturen, renovieren und restaurieren Altbauten und können auch in der Denkmalpflege tätig sein.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Werkpolier/in, Techniker/in, Gestalter/in im Handwerk, Industriebetriebswirt/in, Restaurator/in, Stuckateurmeister/in, Studium


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Technische/r Systemplaner/in, Fachrichtung Elektrotechnische Systeme

Technische Systemplaner/innen der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme erstellen nach Vorgaben Unterlagen zur Herstellung, Montage und für den Betrieb von energie- und informationstechnischen Systemen und Anlagen. Sie fertigen Zeichnungen und technische Unterlagen für gebäude- und anlagentechnische Einrichtungen sowie Elektroinstallationen. Dazu arbeiten sie in der Regel mit CAD-Systemen. Auf der Basis von Vorgaben und Kundenwünschen fertigen sie Entwürfe und Detailpläne sowie Schalt-, Stromlauf- und Verkabelungspläne. Dabei beachten sie die jeweils einschlägigen Zeichnungsnormen und tragen eine für die Fertigung zweckmäßige Bemaßung ein. Außerdem erstellen sie Arbeitsvorgaben, Bedienungsanleitungen, Bestückungspläne und Stücklisten für die Montage.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in


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Technische/r Systemplaner/in, Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik

Technische Systemplaner/innen der Fachrichtung Stahl- und Metall-bautechnik fertigen Zeichnungen und technische Unterlagen für Stahl- und Metallbauten. Dazu arbeiten sie in der Regel mit CAD-Systemen. Auf der Basis von Vorgaben aus der Entwicklungs- bzw. Konstruktionsabteilung fertigen sie Übersichtszeichnungen für Metallkonstruktionen wie Brücken, Tore, Fenster und Fassaden oder detaillierte Pläne für die Fertigung der Einzelteile eines Kranes. Sie stellen Objekte in ihren Details oder in montiertem Zustand aus unterschiedlichen Perspektiven dar. Dabei beachten sie die jeweils einschlägigen Zeichnungsnormen und tragen eine für die Fertigung und Montage zweckmäßige Bemaßung ein. Außerdem erstellen sie Projektdokumentationen.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in


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Technische/r Systemplaner/in, Fachrichtung Versorgungs-und Ausrüstungstechnik

Technische Systemplaner/innen der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik erstellen technische Zeichnungen und Modelle für die Herstellung und Montage von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung. Sie sind an Planungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsphasen von Anlagen aus dem Bereich Gebäudetechnik beteiligt. Nach Vorgaben der Entwicklungsabteilung fertigen sie mit CAD-Systemen Zeichnungen und Modelle an. Zahlen- und Datenangaben setzen sie in Tabellen, zeichnerische Darstellungen und Diagramme um, berechnen z. B. Heiz- oder Kühllast und führen Dimensionierungen durch. Aus den 3D-Modellen leiten sie fertigungsgerechte Zeichnungen ab. Sie koordinieren die Montage und die Zusammenarbeit der Gewerke untereinander und erstellen die Projektdokumentation.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterbildung: Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in


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Tiefbaufacharbeiter/in

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt mit moderner Technik Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie stellen Baugruben, Gräben sowie Verkehrswege und Verkehrsflächen her, montieren Ver- und Entsorgungs-systeme nach neuestem Stand und sind im Neubau und der Sanierung tätig. Der Einsatzbereich ist auf wechselnden Baustellen breit gefächert. Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und körperliche Fitness gehören dazu. Das Verstehen und Umsetzen von Zeichnungen sollte keine Schwierigkeiten bereiten. Tiefbaufacharbeiter/innen leisten verantwortungsvolle Teamarbeit.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Weiterbildung: Spezialisierung in Richtung Straßen-, Rohrleitungs-, Brunnen-, Spezialtief-, Gleis- oder Kanalbau, Meister/in, Techniker/in, Studium


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Tischler/in

Tischler/innen stellen Möbel, Türen und Fenster her und realisieren Innenausbauten. Sie sind vorwiegend in kleinen und mittleren Bau- und Möbeltischlereien tätig, in Fensterbau- und Innenausbaubetrieben, aber auch im Boots- und Segelflugzeugbau sowie im Messebau. Sie fertigen ihre Produkte meist in Einzelanfertigung. Für die Realisierung eines Auftrags bearbeiten sie Holz und Holzwerkstoffe mit unterschiedlichen Techniken, die zunehmend computergesteuert sind. Auf Baustellen setzen sie Fenster, Treppen und Türen ein. In Wohn- oder Büroräumen verlegen sie Parkettböden und montieren Einbaumöbel, Raumteiler oder Wandverkleidungen. In der Werkstatt reparieren sie auch beschädigte Möbel und gestalten Musterstücke. Im Büro erstellen sie Angebote, Skizzen und Konstruktionspläne.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Meister/in, Techniker/in Fachrichtung Holztechnik, Studium


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Trockenbaumonteur/in

Als Fachleute für den trockenen Innenausbau bauen Trockenbaumonteur/innen Wände aus Gipskarton und Gipsfaserplatten, Decken aus Gips- und Mineralfaserplatten, Fassadenverkleidungen – und sie verkleiden Mauern mit speziellen Leichtbausystemen. Auch die Verlegung von Fertigteilestrichfußböden und die Herstellung von Sonder-konstruktionen, etwa in Konzerthallen, gehören zum Aufgabengebiet. Trockenbaumonteur/innen sorgen für Wärme- und Schalldämmung, Feuerschutz- und Feuchtigkeitsisolierung, aber auch für ausgezeichnete Akustik. Der Beruf verlangt Gespür für technische Zusammenhänge, handwerkliches Geschick und gute Kenntnisse der Werkstoffe.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Meister/in, Studium


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Verfahrenstechniker/in, Schwerpunkt Umwelt- und Energieverfahrenstechnik (B. Eng. Umwelt- und Energieverfahrenstechnik)

Verfahrensingenieur/innen befassen sich mit nachhaltigen Möglichkeiten der Industrieproduktion durch physikalische, chemische und biologische Prozesse. Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz stehen dabei im Mittelpunkt, innovative Verfahren spielen eine wichtige Rolle. Durch die Verknappung natürlicher Ressourcen wie Wasser, Rohstoffen und die zunehmende Umweltverschmutzung werden effiziente Verfahren immer wichtiger. Die Folgen industrieller Tätigkeit wie Abfall- und Recyclingtechniken, Abwasseraufbereitung, Emissionsüberwachung und -begrenzung gehören ebenso zu diesem Bachelor-Studiengang wie die Analytik von Schadstoffen.

Regelstudienzeit: 7 Semester


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Verwaltungsfachangestellte/r

Verwaltungsfachangestellte werden in allen Aufgabenbereichen der Verwaltung benötigt – für Planung, Organisation, Sachbearbeitung und Durchführung unterschiedlicher Bürotätigkeiten. Die meisten Aufgaben-bereiche sind im Personalwesen, im Finanzwesen, in der Informations-verarbeitung und im Bereich Recht angesiedelt. Ausbildungsschwerpunkt ist das Erlernen fundierter Kenntnisse der Rechts- und Verwaltungsvorschriften. Im Verlauf der Ausbildung werden möglichst alle Bereiche einer Verwaltung durchlaufen. Die Auszubildenden werden direkt ins Tagesgeschäft eingebunden und können aktiv mitarbeiten. Der Umgang mit Computern und spezieller Software gehört immer dazu – und die Aufstiegsmöglichkeiten sind exzellent.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Sachbearbeiter/in, Fachassistent/in, Verwaltungsfachwirt/in, Diplom-Verwaltungswirt/in, Beamte/r des gehobenen Dienstes


  • BG Bau - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft | www.bgbau.de
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Wärme-, Kälte-, Schallschutz-, Brandschutzisolierer/in

Wärme-, Kälte-, Schallschutz-, Brandschutzisolierer/innen sind fürs Dämmen, Isolieren, Abschirmen, Dämpfen und den Brandschutz zuständig – bei Gebäuden, Räumen, technischen Anlagen, Fahrzeugen und Schiffen. Sie bauen Dämmschichten in Fassaden, Wände und Decken ein und leisten einen Beitrag zum umweltschonenden Bauen. Kältetechnische Anlagen und Kaltwasserleitungen schützen sie vor Kondenswasserbildung. Bei Heißwasser- und Dampfleitungen verhindern sie Wärmeverlust und reduzieren den Energieverbrauch. Sie montieren außerdem Leichtbauwände und andere Trockenbaukonstruktionen. Auch die Schalldämmung gehört zu ihren Aufgaben, denn durch den Einbau geeigneter Dämmstoffe lässt sich die Raumakustik verbessern. Und mit feuerhemmenden Dämmungen schützen sie brandgefährdete Bauteile.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer-Meister/in, Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Bautechnik, Studium Bauingenieurwesen


  • Berufsförderungswerk der Bauindustrie Berlin-Brandenburg e.V. | www.bfw-bb.de
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Wirtschaftsingenieur/in, Schwerpunkt Verkehr, Transport und Logistik (B. Eng.)

Jährlich werden in Deutschland knapp 4,5 Milliarden Tonnen Güter transportiert und rund 11 Milliarden Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln befördert. Der Verkehrssektor spielt in einer modernen Volkswirtschaft also eine zentrale Rolle. Effizienter und umweltverträglicher Transport stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Das Bachelor- Studienfach Wirtschaftsingenieurwesen vermittelt Grundlagenwissen in Betriebswirtschaftslehre und Ingenieurwissenschaften. Vielfältige Fragen kommen zur Sprache: Wie kommt in der Produktion das richtige Material zur richtigen Zeit an die richtige Stelle? Wie werden Straßen, Kreuzungen und Fahrradwege geplant? Wie können Staus zeitnah registriert, wie verhindert werden? Nach dem Studium, das auch dual möglich ist, bestehen exzellente Berufsaussichten.

Regelstudienzeit: 6–7 Semester


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Zimmerer/in

Zimmerer/innen arbeiten mit Holz – einem natürlichen Baustoff, der höchsten Ansprüchen und Anforderungen genügt. Meist in Teams stellen sie Konstruktionen aus Holz her, fertigen Wandelemente, bauen Treppen, errichten Dachstühle u.v.m. Sie sind im Innenausbau und bei der Sanierung von historischen Bauten tätig. Das Arbeitsspektrum reicht vom traditionellen handwerklichen Zimmern eines Dachstuhls mit Axt und Säge, über den Umgang mit verschiedensten Werkzeugen und Maschinen, den computer-gestützten Holzbau unter Einsatz komplexer Software, bis zur Verarbeitung ökologischer Dämmstoffe. Der Beruf verbindet heute große Tradition mit modernster Technik. Zimmerer/innen bauen Dachstühle, Dachgeschosse, Holzhäuser, Brücken, Carports, Treppen, Terrassen, Holzböden, Zäune und Fassaden, sind aber auch für die Denkmalpflege, Sanierung und Restauration wichtig.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterbildung: Meister/in, Techniker/in Fachrichtung Holztechnik, Studium


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Aussteller 2020

  • ABF Straßenbau GbmH
  • BAKA - Bundesverband Altbauerneuerung e.V.
  • Bartel-Bau GmbH & Co Betriebs-KG
  • Berufsförderungswerk der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg gGmbH
  • Berufsförderungswerk der Bauindustrie Berlin-Brandenburg e.V.
  • Beuth HS für Technik Planung nachhaltiger Gebäude
  • BG Bau - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
  • Bildungsverein Bautechnik e.V.
  • Bleck & Söhne Hoch- und Tiefbau GmbH & Co KG
  • Brillux GmbH Co. KG, Niederlassung Berlin/Reinickendorf
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk
  • Carl Zauber Tiefbau GmbH
  • Daume GmbH
  • die malerkasse
  • Dorfschmiede Heiligensee, Jupp Kaiser
  • Fachhochschule Erfurt
  • Fachverband SHK Land Brandenburg
  • Fachhochschule Erfurt Fachbereich Architektur
  • Fachhochschule Erfurt Fachbereich Bauingenieurwesen
  • Fachhochschule Erfurt Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen
  • Fachhochschule Erfurt Fachbereich Gebäude- und Energietechnik
  • flextos GmbH
  • Fliegerwerkstatt Berlin
  • Franz Wickel Berlin GmbH & Co. KG
  • Frisch & Faust Tiefbau GmbH
  • Gebäudeenergie- und Informationstechnik (Nachhaltige Gebäudetechnik) HTW Berlin
  • German Society for Tenchless Technology e.V. (GSTT)
  • Gesamtverband Gebäudetechnik e.V. VGT
  • Gottfried Puhlmann GmbH Havelländische Bauunternehmung
  • H & H Projekt GmbH
  • Handwerkskammer Berlin
  • Heim&Haus Bauelemente Vertriebs GmbH
  • Henning & Quade Berlin GmbH & Co. KG
  • Hochschule Offenburg
  • Industriegewerkschaft Bauen-Agar-Umwelt
  • Innung für Metall- und Kunststofftechnik
  • Innung SHK Berlin
  • Josef Pfaffinger Bauunternehmung GmbH
  • Karl Weiss GmbH
  • Knobelsdorff-Schule, OSZ Bautechnik
  • Landesinnung des Dachdeckerhandwerks Berlin
  • Lehrbauhof Berlin
  • Lidl
  • LTG Seelow mbH
  • Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG
  • Maler- und Lackiererinnung Berlin
  • Max Bögl Stiftung & Co. KG
  • Michael Liefke, Kommunaler Tiefbau GmbH
  • module Spezial-Gerüstbau GmbH
  • MRA GmbH & Co. KG
  • Müller-Kalchreuth Planungsgesellschaft für Wasserwirtschaft in Berlin mbH
  • Müller&Sohn: Die Industriekletterer aus Berlin
  • Nationalteam der Stuckateure
  • Otto Wöltinger Tief- und Rohrleitungsbau GmbH & Co. KG
  • Paulus-Zauber Straßenbau GmbH
  • Dr.-Ing. Pecher und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
  • PRT Rohrtechnik Berlin-Brandenburg GmbH
  • Rohrleitungs- und Anlagenbau Königs Wusterhausen GmbH & Co. KG
  • Rohrleitungsbauverband e.V.
  • Schornsteinfeger Innung in Berlin
  • SHK Innung Berlin
  • social return Stiftung gGmbH
  • SOKA-BAU, Wiesbaden
  • SOKA-DACH
  • Sozialkasse des Berliner Baugewerbes
  • Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes
  • Staatliche Technikerschule Berlin
  • Stehmayer + Bischoff Berlin
  • Stiftung Handwerk Stiftet Zukunft
  • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Fakultät Architektur
  • Tenstar Simulation
  • Tischler-Innung Berlin
  • TM Ausbau GmbH
  • TRP Bau GmbH
  • TU München Energeieffizientes und nachhaltigen Bauen
  • Universität für angewandte Kunst Wien Institut für Architektur
  • Werner Pletz GmbH
  • Zusatzversorgungskasse des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks VVaG

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für
etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen.“

Antoine de Saint-Exupéry